Glossar

Die Abgasuntersuchung (AU) ist in Deutschland gemäß StVZO für fast alle Personenkraftwagen Pflicht. Sie ist in einem zweijährigen Turnus durchzuführen. Ausnahmen: Privat genutzte Neuwagen müssen erstmals nach 3 Jahren zur AU, Mietwagen und Taxen dagegen jedes Jahr.

Die Achsen eines Autos bestehen aus einer Vielzahl an Teilen und Bauelementen, die miteinander verbunden sind. Die Elemente sind teils starr, teils beweglich.

Airbags sind Kunststoffsäcke, die sich bei einem Unfall in Millisekunden öffnen. So werden Fahrer und Beifahrer davor geschützt bei einem starken Aufprall gegen harte Teile des Innenraumes wie Lenkrad oder Armaturenbrett zu prallen.

Bei Autos mit Allradantrieb wird die Antriebskraft an alle bodenberührenden Räder weitergeleitet. Der Allradantrieb wird vorrangig in Geländewagen eingebaut.

Als Amphibienfahrzeuge bezeichnet man Fahrzeuge, die man auf dem Land als auch im Wasser fahren kann.

Bei der Anhängelast unterscheidet man zwischen der zulässigen und der tatsächlichen Anhängelast. Als zulässige Anhängelast wird die maximal zulässige Last bezeichnet, die ein Kraftfahrzeug (PKW, LKW, Zugmaschine etc.) mittels eines (oder selten mehrerer) Anhänger hinter sich her ziehen darf. Ausschlaggebend ist hier ausschließlich der maximal zulässige Wert den das Zugfahrzeug laut der Fahrzeugpapiere ziehen darf. Die tatsächliche Anhängelast beschreibt hingegen die Last, die tatsächlich gezogen wird.

Durch das ABS können bei einem starken Bremsvorgang die Räder weiterhin gelenkt und bewegt werden.

Durch die Antriebsschlupfregelung wird verhindert, dass die Räder bei geringer Bodenhaftung (z.B. bei Eis oder Schnee) oder beim Anfahren mit zu viel Gas nicht durchdrehen und das Fahrzeug dadurch seitlich ausbricht.

Der Auspuff ist die Abgasanlage eines Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug.

Bei Autobatterien unterscheidet man zwischen der Starter- und der Traktionsbatterie. Die Starterbatterie ist ein Akkumulator, der unter anderem die elektrische Energie für den Anlasser eines Verbrennungsmotors liefert. Wird ein Akkumulator nicht nur für den Start, sondern auch als Energiequelle während der Fahrt benötigt, beispielsweise bei Elektroautos, spricht man von einer Traktionsbatterie.
Ein Auto, das als Bastlerauto ausgeschrieben wird, muss auch als solches erkennbar sein. Ein Auto, das keineswegs mehr den TÜV bestehen würde. Die Mängel müssen schriftlich ausgewiesen werden, andernfalls handelt es sich um einen Wagen in (sehr) schlechten Zustand mit eventuellen Gewährleistungsansprüchen.
Benzin ist der am häufigsten Verwendete Kraftstoff für Ottomotoren. Benzin wird, zusammen mit Luft, im Verbrennungsraum der Motoren, gezündet.
Der Bordcomputer ist ein Anzeigegerät, mit dem verschiedene Informationen abgefragt werden können, die über verschiedene Sensoren gemessen werden. Zu den gängigsten Werten zählen beispielsweise die Außentemperatur oder der Kraftstoffverbrauch.
Sind Teil von Trommelbremsanlagen. Die Bremsbacken befinden sich paarweise angeordnet im Inneren der Bremstrommel. Je eine Bremstrommel ist für die Abbremsung eines Rades verantwortlich Bremsbacken. Heutzutage wird die Trommelbremsanlage fast ausschließlich als Kombinationsbremse eingesetzt; also einer Scheibenbremsanlage mit integrierten Bremsbacken. Dabei wirken die Bremsbacken nur noch auf die Feststellbremse, bei der Betriebsbremse sind sie außen vor.
Durch Bremsen wird bei Fahrzeugen die Bremsen die Geschwindigkeit verringert. Nach der StVZO definierte Fahrzeuge müssen in Deutschland ein Zweikreisbremssystem, also zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsanlagen besitzen.
Als Bremsweg bezeichnet man die Strecke, die ein Fahrzeug vom Beginn des Bremsvorgangs bis zur vollendeten Bremsung zurücklegt. Entscheidend für die Länge des Bremsweges ist die gefahrene Geschwindigkeit und die Verzögerung.
Als Chiptuning bezeichnet man die Leistungssteigerung von Kfz-Motoren durch nachträgliche Änderung der werksseitig festgelegten Steuerparameter der elektronischen Motorsteuerung.
Die Common Rail Diesel-Direkteinspritzung wird auch als Speichereinspritzung bezeichnet. Sie ist ein Einspritzsystem für Verbrennungsmotoren. Dabei sorgt eine Hochdruckpumpe für einen dauerhaft hohen Kraftstoffdruck im Verteilerrohr, wodurch der Motor stets mehr Kraftstoff bekommt als er benötigt.
Der nach dem Erfinder des Dieselmotos Rudolf Diesel benannte Kraftstoff für Personenwagen ist ein Mix aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen und basiert auf Mineralöl.
Ein Dieselmotor ist ein selbstzündender Verbrennungsmotor, das bedeutet, hier sind anders als beim Ottomotor keine Zündkerzen erforderlich. Dieselmotoren gibt es als Zweitakt- oder Viertakt-Hubkolbenmotoren.
Durch den Dieselrußpartikelfilter wird die Zahl der schädlichen Partikel, die sich im Abgas von Dieselmotoren befinden, reduziert. Diese unverbrannten Kohlenwasserstoffe bezeichnet man als Dieselruß.
Bei der Direkteinspritzung wird der Kraftstoff über eine Einspritzdüse direkt in den Brennraum befördert. Die Direkteinspritzung findet ihre Anwendung Dieselmotoren und Ottomotoren.
Der Begriff Fahrwerk umfasst alle Teile eines Fahrzeugs, die dazu dienen das Fahrzeug mit dem Boden zu verbinden. Beispielsweise die Räder, die Radaufhängung, die Federung, die Stoßdämpfer, die Lenkung und die Betriebsbremse.
Mit dem Fahrzeuggetriebe (auch Schaltgetriebe genannt) werden in einem Fahrzeug die einzelnen Gänge geschalten.
Die Federung dämpft Stöße, die das Fahrzeug durch Unebenheiten der Fahrbahn erfährt, ab.
Als Flop (auch Flip-Flop) bezeichnet man die farblichen Veränderungen eines Materials wie beispielsweise Lack aus verschiedenen Blickwinkeln. Bei Lacken unterscheidet man je nach Art des Effekts den Metalliclack (vorwiegend Helligkeitsflop) und den Interferenzlack (vorwiegend Farbtonflop).
Von Frontantrieb oder Vorderradeantrieb spricht man bei Fahrzeigen mit einem Frontmotor. Der Vorderradantrieb wird in der Regel (Ausnahme sind Nutzerfahrzeuge) immer mit dem Frontmotor kombiniert.
Die HU muss bei PKWs alle zwei Jahre durchgeführt werden. Da die Hauptuntersuchung, die die Vorschriftsmäßigkeit und Umweltverträglichkeit des jeweiligen Verkehrsmittels sicherstellen soll, von staatlich zugelassene Prüfstellen durchgeführt wird, wird die HU umgangssprachlich auch als TÜV bezeichnet.
Der Heckantrieb wird häufig mit dem Hinterradantrieb gleichgesetzt. Der Heckantrieb ist jedoch nur eine Form des Hinterradantriebs, bei dem der komplette Antrieb über der Hinterachse liegt.
Der Heckspoiler ist ein Bauteil, das sich hinten am Fahrzeug befindet. Durch den Heckspoiler wird die Fahrzeugumströmung verändert.
Durch den vierstelligen numerischen Code lässt sich jedes Fahrzeug seinem Hersteller zuordnen. In Verbindung mit der Typschlüsselnummer (TSN) kann jedes Fahrzeug eindeutig identifiziert werden.
Der Hinterradantrieb ist, anders als der Vorderradantrieb, unabhängig von der Position des Motors. Dieser kann beim Hinterradantrieb vorne, in der Mitte oder im Heck sein.
Als Hubraum oder Hubvolumen wird das Volumen bezeichnet, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben verdrängt wird.
Die Kardanwelle kommt nur bei versetzten Antriebssystemen, wie beispielsweise Heckantrieb mit Frontmotor oder umgekehrt, zum Einsatz. Da die meisten Kraftfahrzeuge mit Frontantrieb laufen, ist diese Antriebsart nur in geringem Maße verbreitet.
Die Karosserie ist das komplette Grundgerüst samt Aufbau eines Kraftfahrzeugs. JE nach Typ unterscheidet man verschiedene Karosserieformen: offen (z.B. Cabrio), geschlossen (z.B. Limousinen), Misch- und Sonderformen (z.B. Stretch-Limousinen).
Der Fahrzeugkatalysatoren verringern die Zahl der sich im Abgas befindlichen Schadstoffe um ein Vielfaches. Je nach Art der Verbrennungsmotors kommen verschiedenen Katalysatoren zum Einsatz: die verbreitetsten sind der geregelte 3-Wege-Katalysator für Ottomotoren und der Oxydations-Katalysator für den Dieselmotor.
Als Kotflügel bezeichnet man die Blechverkleidung über den Reifen. Sie verhindert übermäßiges Aufwirbeln von Wasser und schützt Fußgänger und Radfahrer vor einer möglichen Gefahr durch freistehende Räder in der Drehbewegung.
Kraft- bzw. Treibstoffe sind Brennstoffe. Durch Verbrennungsprozesse wie beispielsweise im Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeugs wird ihre chemische Energie in Antriebskraft umgewandelt.
Der Kraftstoffverbrauch gibt an wievielt Kraftstoff in einem bestimmten Zeitraum verbrannt oder nach dem Zurücklegen einer bestimmten Strecke (bei konstanter Geschwindigkeit) verbraucht wird.
Der Kühler gehört zu den elementaren Bestandteilen eines jeden Motorbetriebenen Fahrzeugs. Der Kühlkörper nimmt die Wärme, die der Motor abgibt in sich auf, ein Kühlmittel, das den Kühlkörper umströmt, entzieht diesem die Wärme wieder und transportiert sie ab.
Der Kühlergrill ist ein Gitter oder Gestänge, das sich vorne am Auto befindet. Sein ursprünglicher Sinn war des den Kühler vor Schmutz und Staub zu schützen, um seine Funktionsfähigkeit nicht zu gefährden. Mit der Zeit ist der Kühlergrill mehr und mehr zum Designobjekt geworden.
Die lösbare Kupplung wird bei Personenkraftwagen zum Anfahren und für den Wechsel der Gänge (Getriebestufen) benötigt. Sie wird deshalb auch als kraftschlüssige Kupplung bezeichnet.
Die Kurbelwelle wandelt die Auf- und Abwärtsbewegungen der Kolben in eine Drehbewegung um. Die Funktion der Kurbelwelle besteht darin die über die Pleuelstange abgeleiteten Kräfte der Kolben aufzunehmen, sie in Drehmomente zu verwandeln und diesen über die Kupplung auf das Getriebe zu übertragen.
Die Lambdasonde ist ein wichtiger Bestandteil für die Abgasreinigung durch den Katalysator. Je nach Fahrzeug werden eine oder mehrere Sonden eingebaut. Bei Ottomotoren befindet sich die Lambdasonde im Abgaskrümmer oder am Sammelrohr.
Die Lichtmaschine ist ein elektrischer Stromgenerator, der im Auto alle elektrischen Geräte mit Energie versorgt.
Der Luftfilter reinigt die von außen angesaugte Luft von Staub und Schwebstoffen wie beispielsweise Pollen. Das luftdurchlässige Filterelement hält einen großen Teil der Staub- und Schmutzpartikel vom Motor fern.
Durch das schmierige Motoröl können durch Reibung entstehende Schäden an den beweglichen Teilen des Verbrennungsmotors verringert werden.
Das Licht der Nebelscheinwerfer strahlt breiter, aber auch kürzer als das Abblendlicht. Die Nebelscheinwerfer sind unterhalb der normalen Scheinwerfer platziert und dürfen nur bei sichtbehindernden Wetterbedingungen eingeschalten werden.
Die Niveauregulierung ist ein System in Kraftfahrzeugen durch das die Höhe des Fahrzeugs verändert oder konstant gehalten werden kann.
Die Nockenwelle gehört zum Ventiltrieb und sorgt für die Öffnung der Ein- und Auslassventile.
Als Oldtimer werden in Deutschland Fahrzeuge bezeichnet, die mindestens 30 Jahre alt sind und sich überwiegend im Originalzustand befinden. In der StVZO und der Fahrzeug-Zulassungsverordnung können die Anforderungen nachgelesen werden, die ein Fahrzeug erfüllen muss um als Oldtimer zu gelten.
Der Ottomotor ist Verbrennungsmotor, der nach dem Vier- oder Zweitaktprinzip arbeitet und nach einem der Erfinder Viertaktverfahren Nicolaus Otto benannt wurde.
Quads und ATVs (All Terrain Vehicles, Geländefahrzeuge) haben in der Regel vier Räder, einen sattelartigen Sitz und eine Lenkstange. Sie sind teilweise im Straßenverkehr erlaubt, werden in unwegsamen Gelände auch häufig als Arbeits- und Bergungsfahrzeuge eingesetzt.
Der Querlenker verbindet das Rad mit der Karosserie und ist damit ein sehr beanspruchtes Fahrzeugbauteil. Seine Aufgabe ist die Aufnahme und Führung der Räder.
Mit Kunststoff-Radkappen werden Stahlfelgen abgedeckt. Sie sind eher ein Accessoire und werden daher auch als Radzierblende bezeichnet. Neben dem Verschönerungseffekt schützen Radkappen die Muttern und Schrauben aber auch vor Dreck und reduzieren den Luftwiderstand.
Rückleuchten ist ein Sammelbegriff unter den die Bremslichter, Erkennungsleuchten, Rückfahrscheinwerfer, Blinker und Nebelschlussleuchten fallen.
Bei diesen Formen fällt das Heck direkt hinter der Sitzreihe ohne Abstufungen vom Dach bis zum Ende der Karosserie ab. Bei Kombis spricht man dagegen von einem Steilheck.
Mittels eines Hydrauliksystems muss der Fahrer eines Autos heute nur noch wenig Kraft aufbringen, um das Lenkrad im Stand, beim Rangieren oder beim Fahren mit nur wenig Geschwindigkeit zu bewegen.
Durch einen Sportauspuff können Klang und Leistung (wenn auch nur in geringem Maße) gesteigert werden. Solange die Lautstärke des Sportauspuffs auf einem vergleichbaren Niveau zu einem normalen Auspuff liegt, besitzt sie eine allgemeine Betriebserlaubnis.
Von einem Sportfahrwerk spricht man bei veränderten Einbauten von Stoßdämpfern und Federn. Fahrzeuge mit einem Sportfahrzeug sind meist tiefergelegt, verfügen aber im Gegenzug über eine verbesserte Federung, damit das Fahrzeug nicht am Boden aufschlägt.
Die Spurstange ist ein Bestandteil der gesamten Lenkvorrichtung. Sie überträgt die Lenkbewegungen auf die Achskörper und sorgt dafür, dass die Achskörper der Vorderachse stimmig zur Fahrrichtungsspur gehalten werden.
Unter einer Spurverbreiterung versteht man eine nachträgliche Erweiterung den Zwischenraum zwischen den Radaufstandspunkten einer Achse. Diese Nachbesserung wird gerne im Tuning vorgenommen.
Fahrzeuge, die an unbeleuchteten Stellen halten oder parken, müssen das Standlicht eingeschaltet lassen, um für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar zu sein.
Von einem Steilheck spricht man, wenn das Heck hinter dem Laderaum ohne Absenkung vom Dach abgeführt wird.
Durch Unebenheiten auf der Fahrbahn entstehen am Fahrzeug Schwingungen. Durch die Stoßdämpfer, treffender wäre der Begriff Schwingungsdämpfer, werden diese Schwingungen in Wärme umgewandelt wodurch die Schwingung schneller abklingt.
Die Stoßstange ist vorne und hinten am Fahrzeug markiert. Durch die Stoßstangen soll, bei leichten Berührungen beim Fahren oder Parken mit anderen Gegenständen, die Karosserie des Fahrzeugs geschützt werden.
Das Stufenheck fällt vom Dach ab bildet aber durch den rückwärtige vorstehenden Kofferraum eine Stufe und findet sich meist bei Limousinen.
Mittels eines Tachometers kann die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs gemessen und sichtbar abgebildet werden. In der Regel erfolgt die sichtbare Darstellung durch die Übertragung der der gemessenen Geschwindigkeit auf die Tachonadel. In neueren Fahrzeugtypen gibt es inzwischen aber auch die digitale nummerische Abbildung.
Das Tagfahrlicht hilft Verkehrsteilnehmern andere Fahrzeuge und Motorräder besser wahrzunehmen. Neuere Fahrzeuge verfügen über eingebaute Taglichter, die auch nur am Tage verwendet werden dürfen.
Durch einen eingebauten Tempomat kann der Fahrer festlegen, welche Geschwindigkeit das Fahrzeug beim Fahren nach Möglichkeit einhalten soll.
Der Turbolader geht zurück auf eine Erfindung von Alfred Büchi im Jahr 1905. Das Prinzip: Mittels einer Turbine nimmt der Turbolader die durch Druck oder Bewegung des Abgases entstandene Energie auf. Dadurch kann der Turbolader dem Motor über einen Verdichter Luft zuführen, was eine effizientere Kraftstoffverbrennung ermöglicht.
Die Türinnenverkleidung schützt die Insassen nicht nur vor Lärm, Nässe und Luftzug. Sie verdeckt zudem sämtliche darunter liegende Mechanik, Elektrik so wie die Fensterscheibe bei geöffnetem Fenster.
Der TÜV, Technischer Überwachungsverein, ist eine technische Prüforganisation. Als neutraler Verband führt er vorwiegend Sicherheitskontrollen durch, die durch staatliche Gesetze oder Anordnungen vorgeschrieben sind.
Der achtstellige alphanumerische Code der Typschlüsselnummer (TSN), der den Fahrzeugtyp eines Herstellers bezeichnet, setzt sich aus der Schlüsselnummer für den Typ (drei Stellen) und den für Typversion oder -variante (fünf Stellen) zusammen.
Überrollbügel finden sich vorwiegend in Cabriolets oder Renn- und Ralleyfahrzeugen. Durch die Überrollbügel soll eine zu starke Eindellung des Dachs verhindert und den Insassen dadurch ein größerer Überlebensraum ermöglicht werden. Neuere Cabriomodelle Überrollbügel, die bei einem Unfall bzw. Überschlag in Bruchteilen von Sekunden, ähnlich wie Airbags, herausschnellen.
Bei einem V-Motor, ein Hubkolbenmotors mit mehreren Zylindern, werden die Zylinder auf zwei Zylinderbänke verteilt. Diese sind in einem bestimmten Winkel zueinander angeordnet. Der V-Motor gehört zu den verbreitetsten Motorenbauformen.
Bei einem Verbrennungsmotor wird die sich im Kraftstoff befindliche chemische Energie freigesetzt und mittels eines Verbrennungsprozesses in mechanischer Energie umgewandelt. Die heutigen Verbrennungsmotoren gehen zurück auf die deutschen Ingenieure Nikolaus Otto (1876) und Rudolf Diesel (1892).
Der Vergaser ist ein Bauteil in dem der Kraftstoff mit Luft vermischt und anschließend in die Brennräume des Verbrennungsmotors weitergeleitet wird.
Durch Wegfahrsperren soll das In-Betrieb-nehmen eines Fahrzeugs verhindert werden. Es gibt mechanische, elektronische und unfreiwillige Wegfahrsperren. Letztere richten sich gegen den Fahrer und werden vorwiegend von Ordnungsbehörden eingesetzt.
Den Weinschott findet man vorwiegend in Cabriolets. Als Platte, die hinter der ersten Sitzreihe angebracht ist, schützt er die Insassen vor Zugluft und damit verbunden vor herumfliegenden Haaren, Erkältungen und Nackensteife.
In Deutschland ist teilweise bei einem 15 Jahre alten Auto schon die Rede von einem Youngtimer. Die Regel sind aber eher 20 Jahre. Auch bei Fahrzeugen die vom Alter her Oldtimer wären, optisch aber noch nicht als solche wahrgenommen werden, spricht man von Youngtimern.
Die Zündkerze ist das auslösende Element bei der Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches im Brennraum. Da die Zündkerze jedoch ein an sich passives Element ist, benötigt sie einen Auslöser.
Die Zündkerzen als passives Element benötigen die Zündspule als aktiven Gegenpart. Die Zündspule erzeugt aus einer geringen Menge Spannung genügend Volt, um die Zündanlage und damit die Zündkerzen zu aktivieren.